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Linde Schmalganggerät mit Frau

Produktivität neu definiert

Von der Kostenstelle zum Wertschöpfungsfaktor

Die Logistik ist eine der Schlüsselbranchen für die globalisierte Wirtschaft. Digitalisierung, e-Commerce und intelligente, automatisierte Produktionsnetzwerke in der Industrie sind nur einige der Faktoren, die das Wachstum der Logistikbranche vorantreiben. Mit ihrer zunehmenden Bedeutung der Logistik rücken auch die innerbetrieblichen Materialflüsse immer mehr in den Fokus. Gefragt sind dabei Methoden, die über reine Kostenbetrachtungen hinausgehen. Unternehmen, die ihre Logistikprozesse nachhaltig verbessern wollen, analysieren, welchen messbaren Beitrag die Intralogistik zur Wertschöpfung leistet.

Das ist eine komplexe Aufgabe, denn in der Logistik treffen vier entscheidende Zukunftstrends in der Industrie aufeinander: Digitalisierung, Automatisierung, Individualisierung und neue Energiesysteme. Linde Material Handling stellt Anwendern deshalb praxisnahe Kennzahlen zur Verfügung, mit denen sie die Produktivität ihrer Intralogistik objektiv einschätzen können sowie die Produke und Lösungen die ihnen helfen, die Proktivität im innerbetrieblichen Materialfluss nachhaltig zu steigern.

Schlepper mit mehreren Warenträgern transportieren Bauteile an die Produktionslinie.

Die Leistungstests von Linde bilden die realen Einsatzmerkmale der Produktgruppen ab

Produktivität messbar machen

Schwerstapler mit Drehkabine erleichtern die Rückwärtsfahrt mit großen Lasten und steigern so die Produktivität.

Bessere Ergonomie bedeutet höhere Produktivität

Bereits früh hat Linde Material Handling enger Zusammenarbeit mit Industrie-, Speditions- und Handelsunternehmen TÜV-zertizierte Leistungstests für Gabelstapler und Lagertechnik entwickelt. Grundlage der Tests sind definierte Arbeitsabläufe, die von verschiedenen Fahrzeugen unter gleichbleibenden Bedingungen gefahren werden. Gemessen werden der reale Verbrauch sowie die benötigte Zeit. Um ein möglichst realistisches Bild von der Gesamtwirtschaftlichkeit zu erhalten, wird jeder Zyklus dreimal pro Fahrzeugtyp gefahren. Die Leistungstests orientieren sich dabei an den spezifischen Einsatzgebieten von Gabelstaplern, Niederhubwagen und Schubmaststaplern. Damit können Anwender nicht nur die Produktivität unterschiedlicher Flurförderzeuge vergleichen. Sie bekommen auch eine neutrale Grundlage, um die Gesamtkosten einzelner Fahrzeuge ebenso wie die einer Flotte zu vergleichen.

Umschlagleistung entscheidend für die Wirtschaftlichkeit

Ergonomisches Kommissionieren im Hochregallager mit dem Linde V Modular.

Personalkosten sind ein wesentlicher Betriebskostenfaktor

Die Aussagekraft neutraler Tests zeigt sich besonders deutlich bei der Bewertung der Umschlagleistung. Bislang berechnen viele Unternehmen die Wirtschaftlichkeit ihrer Flotte nach den Kosten pro Betriebsstunde der Fahrzeuge. Die effektive Fahr- und Transportleistung bleibt häufig unberücksichtigt. Eine differenzierte Analyse der Kosten führt dagegen zu anderen Ergebnissen. Beispiel Personalkosten: Sie machen in der Regel bis zu 90 Prozent der Gesamtkosten aus. Dadurch, dass Linde-Stapler eine bis zu 30 Prozent höhere Umschlagleistung als Wettbewerbsmodelle erreichen, sinken die Kosten für Personal, Energie und Wartung entsprechend. Darüber hinaus können Anwender sogar Investitionen in weitere Fahrzeuge einsparen, wenn sie mit einer kleineren Flotte die gleiche Umschlagleistung erreichen.

Effizienz – bei Linde-Fahrzeugen eingebaut

Elektrische und hydraulische Antriebskomponenten in einem Linde Schubmaststapler.

Optimal abgestimmte Komponenten mindern den Energieverbrauch

Möglich wird der effiziente Betrieb der Linde-Fahrzeuge durch eine ganze Reihe konstruktiver Details. Linde Stapler verursachen deutlich weniger Lärm, Emissionen und Vibrationen als vergleichbare Wettbewerbsfahrzeuge. Die ergonomische Gestaltung der Fahrzeuge erleichtert den Bedienern den Arbeitsalltag. Das wirkt sich positiv auf die Produktivität aus. Sinkende Unfallzahlen und weniger krankheitsbedingte Ausfälle verbessern die Wirtschaftlichkeit. Das gleiche gilt für die Antriebstechnik. Der Strom- bzw. Benzinverbrauch der Linde Fahrzeuge ist konkurrenzlos niedrig. So sind die Elektro-Stapler der neuesten Generation mit einem einzigartigen Energiemanagement-System und einer Bremsenergie-Rückgewinnung ausgestattet. Bei besonders intensive Anwendungen lohnt darüber hinaus die Investition in neue Energiekonzepte wie die Li-Ionen- und Brennstoffzellen-Technologie von Linde. Und schließlich profitieren Anwender auch beim Service von den Vorteilen der Linde-Technik. Viele Antriebe sind weitgehend wartungsfrei und die Wartungsintervalle sind deutlich länger als bei Wettbewerbsprodukten.

Intelligente Automatisierung

Selbstfahrender Robotik-Schlepper der automatisierten Linde MATIC-Baureihe.

Automation - die Lösung für repetitive Handlingprozesse

Neben effizienten Fahrzeugen ist die Automatisierung von Prozessen ein weiterer wichtiger Baustein, um die Produktivität der Materialflüsse zu erhöhen. Allerdings sind komplexe, hochautomatisierte Systeme nicht in jedem Umfeld wirtschaftlich einsetzbar. Getrieben durch immer individuellere Anforderungen der Konsumenten verändern sich die innerbetrieblichen Prozesse ebenso dynamisch wie Produkte und Waren selbst. Gefragt sind daher intelligente Automatisierungslösungen. Auf der Basis der breiten Fahrzeugpalette, einem umfangreichen Angebot an halbautomatischen Systemen und einer Navigationstechnologie, die ohne fest installierte Infrastruktur auskommt, entwickelt Linde zukunftsfähige Lösungen, die perfekt auf die spezifischen Anforderungen der Anwender zugeschnitten sind und das Potenzial der Automatisierung gezielt nutzen.

Auf dem Weg zur vernetzten Flotte

Dashbord der Flottenmanagementsoftware connect:desk.

Alle Flottendaten im Blick

Eine realistische Betrachtung des Wertschöpfungsbeitrages der Intralogistik geht deutlich über einzelne Fahrzeuge und Prozesse hinaus. Digital gesteuerte Fertigungsprozesse sollen Effektivität, Effizienz und Flexibilität aller Produktions- und Lieferketten erhöhen. Eine moderne Flottenmanagement-Software wie Linde connect: unterstützt Anwender dabei, Flurförderzeuge und digitale Prozess zu vernetzen. Durch die Auswertung der Daten von Sensoren und Assistenzsystemen gewinnen Anwender wertvolle Erkenntnisse, um Service und Wartung zu optimieren, Prozesse zu beschleunigen, Betriebsabläufe sicherer zu machen und Fahrzeuge in übergreifende IT-Prozesse zu integrieren. Damit bereitet Linde den Weg zur vollvernetzten Logistik der Zukunft.