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Stapler fährt senkrecht die Wand hoch

07.07.2008

Neuer Elektro-Stapler von Linde beweist seine Leistungsstärke am Wasserturm von Juist

Juist - Unter dem großem Beifall von rund 500 Zuschauern gelang Linde Material Handling ein spektakuläres Experiment: ein Elektro-Stapler der neuen Generation Linde E12 bis E20 fuhr an einer eigens konstruierten und 3,5 Tonnen schweren Rampe aus Stahl den 13 Meter hohen Wasserturm von Juist senkrecht empor. Stuntman Frank Glaser, bekannt aus der Fernsehserie "Cobra 11", steuerte das Fahrzeug.

Es klingt, als wären die Gesetze der Physik außer Kraft gesetzt: ein Stapler fährt senkrecht nach oben? Eine verrückte Idee? Dahinter steckt mehr. Spektakulär soll der Kundennutzen des neuen Elektro-Staplers von Linde in Szene gesetzt werden: sei es die Leistungsstärke, die Zuverlässigkeit oder das neuartige Energie-Managementsystem. Nach Angaben von Linde verlangt diese Herausforderung den neuen Fahrzeugen wesentlich mehr ab, als selbst der härteste vorstellbare Praxiseinsatz.

Der aus Backstein gebaute, 13 Meter hohe Wasserturm auf Juist schien hervorragend für das ehrgeizige Projekt geeignet, zumal die Nordseeinsel keinen Autoverkehr kennt und der Ort somit perfekt zum Motto der Stapler-Einführung "Enter the E-zone" passte. Bis zum Tag des Ereignisses stieg die Spannung: Gelingt das Experiment?

Der Stapler kletterte nicht direkt an der Wand, sondern auf einem 3,5 Tonnen schweren und 12 Meter hohen Stahlgestell das Wahrzeichen der Insel Juist em-por. Eine Führungsschiene hielt den Stapler im Eingriff. Über eine Rollenkette mit Kettenrädern zog sich der Stapler durch eigene Kraft Zentimeter für Zentimeter nach oben.

"Eine wichtige technische Voraussetzung sind die leistungsstarken Drehstrommotoren des neuen Fahrzeuges", so Emil Schneider, Leiter Marketing Deutschland bei Linde Material Handling, weiter. "Und diese können trotz der großen Beanspruchung nicht überhitzen. Verantwortlich dafür ist das neuartige Kühlsystem, das selbst bei hohen Umgebungstemperaturen und maximaler Beanspruchung die Einsatzfähigkeit zuverlässig sichert. Intensiv hat Linde daran gearbeitet, durch das Zusammenspiel vieler kleiner, aber entscheidender Verbesserungen die Temperaturfestigkeit zu erreichen. Dazu gehören beispielsweise spezielle Lüfter im gekapselten Gehäuse, die Strömungsoptimierung oder die Motorenauslegung zur geringeren Wärmeerzeugung.

Doch auch Steuerung und Leistungsteile des Staplers tragen ihren Teil zum Gelin-gen des Versuch bei: zum einen sind sie Teil des Kühlsystems, gleichzeitig leisten sie einen wesentlichen Betrag zur Leistungsfähigkeit und Energieeffizienz des Staplers. Beide Komponenten sind Eigenentwicklungen von Linde und speziell auf den Einsatz im Elektro-Stapler abgestimmt.

Einen Film zu diesem Beitrag finden Sie in unserer Rubrik " E-Zone ".

Mit einer spektakulären Aktion hat Linde Material Handling am 7. Juli 2006 seine neue Elektro-Gabelstaplerreihe E12 bis E20 auf der Nordseeinsel Juist vorgestellt.

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