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Linde präsentiert umfangreiches Equipment für Flughäfen

21.09.2017

Linde Material Handling auf der „inter airport Europe“ 2017 vom 10. bis 13. Oktober in München

Erstmals ist Linde Material Handling mit einem eigenen Messestand auf der „inter airport Europe“, der Internationalen Fachmesse für Flughafen-Ausrüstung, Technologie, Design & Service, vom 10. bis 13. Oktober 2017 in München vertreten. Am Stand C104 auf dem Freigelände der Münchner Messe können sich die Fachbesucher über Trends wie kundenspezifische Lösungen, Software und Digitalisierung, automatisierte Modelle und das Thema Lithium-Ionen informieren. Ebenfalls vor Ort: das umfangreiche Schlepper-Programm und der Linde Roadster.

Wenn es ums Fliegen geht, ist Zeit ein wichtiger Faktor. Das gilt für Passagiere gleichermaßen wie für die Luftfracht. Deren Anteil machte 2016 mit 4,5 Millionen Tonnen in Deutschland zwar einen vergleichsweise geringen Anteil an den Transportwegen aus, wächst aber konstant. „Die am Flughafen eingesetzten Flurförderzeuge müssen zuverlässig sein und flexibel genug für die vielen Anwendungsfälle, von Shop-Versorgung über Handling von Kleingepäck bis hin zu unterschiedlichsten Frachtgutarten, von der Fahrt durch enge Hallen bis zum Einsatz auf dem Vorfeld“, sagt Alexander Schmidt, Senior Product Manager Reach Trucks & Tractors bei Linde Material Handling. „Darin sind wir stark.“

Speziell entwickelt mit dem Flughafen als möglichem Einsatzfeld wurde der Linde Roadster, der auf den Elektro-Frontstapler-Modellen Linde E20 bis E35 basiert. Er kommt ohne A-Säule aus und verfügt über ein Fahrerschutzdach aus Panzerglas. Dank seiner am Markt einzigartigen Konstruktion bietet der Roadster maximale Sicht auf die Fahrwegsumgebung und sorgt für noch mehr Sicherheit.

Die robusten Elektroschlepper Linde P250 mit 25 Tonnen Gesamtzugkraft hingegen sind prädestiniert für den Außeneinsatz. Das Chassis besteht aus mehreren Zentimeter dicken Stahlblechen, die Elektronik ist wetterfest verbaut. Darüber hinaus sorgen die hydraulische Lenkung und Hydrolager zur Schwingungsentkoppelung der Fahrerkabine für komfortables Fahren. Die Schlepper Linde P60 und P80 sind besonders gut geeignet für die Indoor-Logistik, für Gepäckwagen oder Wartungsarbeiten, können aber auch schwerere Anhänger mit sechs bis acht Tonnen ziehen. Daneben ist der Plattformwagen Linde W08 für Flughäfen interessant, da er über eine große Ladeplattform verfügt.

Alle kompakten und Medium-size-Schlepper und Plattformwagen sind bewusst auf eine Breite von unter einem Meter ausgelegt und haben einen sehr engen Wendekreis, was sie für alle Arten von Aufgaben im Innenbereich attraktiv macht – zum Beispiel die Versorgung der Läden und Gastronomiebetriebe in den Terminals, die mittlerweile einen bedeutenden Industriezweig innerhalb der Flughäfen ausmachen.

Individualisierung ist ein Trend, der sich auch an Flughäfen immer stärker bemerkbar macht. Aufgrund der spezifischen Einsatzgegebenheiten sind passgenaue Lösungen gefragt. Diese brauchen nicht aufwendig sein, erfordern jedoch Marktkenntnis, Ingenieurwissen und Kreativität, wie das folgende Beispiel zeigt: An manchen Flughäfen werden Tore und Durchgänge durch Streifenvorhänge geschützt. Beim ständigen Durchfahren können die Gummistreifen aber auf Dauer die Frontscheiben der Schlepper und Plattformwagen beschädigen. „Für viele unserer Kunden haben wir deshalb auf Wunsch Schutzbügel installiert, die den Vorhang abfangen und zur Seite schieben“, berichtet Schmidt.

Linde Material Handling auf der „inter airport Europe“ 2017 vom 10. bis 13. Oktober in München

Erstmals ist Linde Material Handling mit einem eigenen Messestand (Freigelände, Stand C104) auf der inter airport Europe, der Internationalen Fachmesse für Flughafen-Ausrüstung, vom 10. bis 13. Oktober 2017 in München vertreten.

Der zweite Großtrend, der ebenfalls in der Flughafenlogistik auftaucht, sind die Möglichkeiten der Vernetzung und sich daraus ergebender Funktionen. Linde hat für die Flottenmanagement-Lösung „Linde connect“ eine Vielzahl an Modulen entwickelt, die auch im Flughafenumfeld wertvolle Dienste leisten. Mit der „connect: crash detection“ zum Beispiel werden Schläge und Schocks während der Fahrt aufgezeichnet. Sind die Ausschläge zu hoch, schaltet das Fahrzeug in einen langsamen Fahrtmodus und muss von einem Vorgesetzten erst wieder freigeschaltet werden. Auch der Linde Speed Assist entfaltet seine hilfreiche Funktion in einem Umfeld, in dem Außen- und Innenbereich gleichermaßen wichtig sind: So lässt sich das Fahrzeug im Innenbereich automatisch auf eine festgelegte Geschwindigkeit drosseln. Auf dem Vorfeld kann der Fahrer hingegen mit Höchstgeschwindigkeit fahren.

Head of Content and Editorial Team

Matthias Kluckert