HIK GmbH: Hochregallager mit mobiler Automatisierung und WMS
Komplexes Projekt, komplettes System
Häufig zeigt sich die optimale Logistiklösung nicht in einem einzelnen Baustein, sondern darin, wie alles ineinandergreift. Bestes Beispiel: das ambitionierte Projekt beim Elektronik- und Mechatronikspezialisten HIK GmbH. Am Hauptstandort im hessischen Oberzent entstand in Zusammenarbeit mit Linde Material Handling ein verlässliches Komplettsystem, das Hochregallager, mobile Automatisierung und Software zu einem durchgängigen Materialfluss verbindet.
Aufgabe
Die HIK GmbH aus Oberzent entwickelt und fertigt seit rund 40 Jahren kundenspezifische Lösungen in den Bereichen Kabelkonfektion, Baugruppenfertigung und Schaltschrankbau. Nun sollte am deutschen Hauptstandort die Intralogistik neu aufgestellt werden: mit deutlich mehr Lagerkapazität auf vorhandener Fläche, automatisierten Warenbewegungen und einer nahtlosen Einbindung in das bestehende ERP-System.
Herausforderung
Da HIK vor Ort keine zusätzlichen Freiflächen erwerben konnte, musste die Lagerkapazität konsequent in die Höhe erweitert werden. Gleichzeitig ging es nicht „nur“ um ein neues Hochregallager, sondern um das komplexe Zusammenspiel aus Regalbau (inkl. Brandschutzanforderungen und Abstimmung mit der Sprinklertechnik), automatisierten Flurförderzeugen und Softwareintegration.
Lösung
Linde Material Handling realisierte gemeinsam mit dem betreuenden Netzwerkpartner ein Hochregallager, das HIK rund 3.000 Palettenstellplätze bietet. Zwei automatisierte Schmalganggeräte Linde K-MATIC bedienen Regalebenen bis 14 Meter Höhe. Ein automatisierter Hochhubwagen Linde L-MATIC HD transportiert Material vom Übergabepunkt in der Verladehalle zum Hochregallager. Ein weiterer Linde L-MATIC übernimmt die Ver- und Entsorgung der Produktion. Für die Prozesssteuerung wurde ein Linde Warehouse Management System implementiert und über eine individuelle Schnittstelle an die bestehende ERP-Lösung von HIK angebunden.
Vorteile
Für HIK ist im Zuge des Komplettprojekts aus vielen Einzelanforderungen ein verlässlicher Materialfluss geworden, der Wareneingang, Hochregallager und Fertigung eng miteinander verzahnt. Die nahezu durchgängige Verfügbarkeit der automatisierten Linde-Geräte unterstützt den kontinuierlichen Betrieb, während wiederkehrende Transporte Mitarbeitende nicht länger binden und Leerfahrten reduziert werden. Indes bleiben Bestände, Mengen und Lagerplätze systemübergreifend nachvollziehbar – ganz ohne zusätzliche Waren- oder Palettenlabels.
Highlight
Für HIK realisierten Linde MH das – Stand September 2025 – höchste per mobiler Automatisierung bediente Hochregallager Europas. Dort lagern zwei Linde K-MATIC Waren auf bis zu 14 Metern ein und aus. Komplettiert wird der Warenfluss von zwei automatisierten Linde-Hochhubwagen sowie einem mit dem HIK-ERP vernetzten Linde Warehouse Management System
Die Zusammenarbeit mit dem Linde-Projektteam hat auch bei den Software-Themen hervorragend geklappt – man spürt einfach, dass da viel Erfahrung und Prozesswissen im Spiel ist.
Hermann Nachtigal, Director IT & Processes, HIK GmbH
HIK GmbH
Die HIK GmbH mit Sitz im hessischen Oberzent ist ein international agierender Spezialist für Kabelkonfektion, Baugruppenfertigung und Schaltschrankbau. Kernstück der gemeinsam mit dem Linde MH-Netzwerkpartner realisierten Intralogistiklösung ist ein vollautomatisiertes Hochregallager mit rund 3.000 Palettenstellplätzen. Für die Wareneinlagerung, -auslagerung und Produktionsversorgung sind die fahrerlosen Transportsysteme Linde L-MATIC, ein Linde L-MATIC HD sowie zwei Linde K-MATIC zuständig, die über das Linde Warehouse Management System an das bereits bestehende ERP-System angebunden wurden.