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Linde-Flurförderzeug im Einsatz bei DB Schenker
Alle Infos zur Staplerflotte direkt auf dem Smartphone

DB Schenker Einsatzstory

Die Digitalisierung hat die Logistikprozesse grundlegend verändert: Die Staplerflotten sind intelligent geworden, die Stapler kommunizieren miteinander und die Steuerung von Daten verbessert den Warenumschlag. Im Lundaterminal außerhalb von Stockholm hat Pierre Cauwenbergh von DB Schenker dank des innovativen Flottenmanagementsystems Linde connect die volle Kontrolle über die Staplerflotte.

„Alle, die hier arbeiten, profitieren von Linde connect“, sagt er.

DB Schenker Schweden

DB Schenker ist eines der größten Logistikunternehmen der Welt und Anbieter von Transporten auf Straße und Schiene, internationalen See- und Luftfrachttransporten sowie Beratungsleistungen und Lager- und Logistiklösungen. Von Schweden aus werden alle möglichen Waren von kleinen Platinen bis hin zu riesigen Schiffsteilen in die ganze Welt befördert. Der Schenker-Konzern wurde von Gottfried Schenker gegründet, und seine Idee des Sammelverkehrs, d. h. der Bündelung einzelner Sendungen zu einer einzigen Transporteinheit, hat bis heute Bestand. DB Schenker in Schweden ist eine Tochtergesellschaft des deutschen staatseigenen Konzerns Deutsche Bahn und beschäftigt 3.500 Mitarbeiter, verteilt auf 25 Distrikte in ganz
Schweden. Das Lundaterminal von DB Schenker ist das größte Terminal von Schenker in Schweden und ein wichtiger Knotenpunkt im landesweiten Terminalsystem des Unternehmens.

Quelle: www.dbschenker.com

Pierre, Flurförderzeug- und Ausbildungsbeauftragter bei DB Schenker, ist mit früheren Versionen des Flottenmanagementsystems von Linde wohl vertraut und weiß, was es für Effizienz, Sicherheit und Wirtschaftlichkeit bedeutet. Jetzt hat Schenker in Zusammenarbeit mit Linde den nächsten Entwicklungsschritt getan.

Schenker tauscht alle Linde-Gegengewichtsstapler an den Güter- und Paketterminals des Unternehmens in Stockholm gegen neue Linde-Flurförderzeuge aus. Mit dem Prozess wurde am 1. November begonnen, als ungefähr 30 Flurförderzeuge in Betrieb genommen wurden. Insgesamt werden etwa 50 Flurförderzeuge ausgetauscht, einschließlich Hoch- und Niederhubwagen.

Linde connect ist auf 23 Staplern am Lundaterminal installiert, und alle sind mit sämtlichen Funktionen ausgerüstet, die das System bietet. Hierzu gehört Access, das den Zugang, Berechtigungen und persönliche Fahrer-Anmeldedaten verwaltet. Das Analysewerkzeug, das die Leistung der Flotte überwacht. Crash detection, eine elektronische Schadensüberwachung. Außerdem die Funktion für die Sicherheitsüberprüfung und die tägliche Einsatzprüfung, erklärt Magnus Ragnarsson, Koordinator für connect bei Linde.

Magnus Ragnarsson, Koordinator für Linde connect und Pierre Cauwenbergh, Ausbildungsbeauftragter bei Schenker.

Magnus Ragnarsson, Koordinator für connect bei Linde und Pierre Cauwenbergh, Ausbildungsbeauftragter bei DB Schenker.

Sicherheit im Fokus

Für Pierre Cauwenbergh bedeutet die umfassende Investition von Schenker in connect, dass er die volle Kontrolle über seine Staplerflotte hat. Er betont insbesondere den Sicherheitsaspekt.

„Falls es zu einer Kollision kommt, was so gut wie unvermeidbar ist, haben wir ein Verfahren, das wir immer befolgen. Zuerst überprüfen wir, wie es dem Fahrer bzw. der Fahrerin geht. Hat er oder sie einen Schock erlitten und benötigt medizinische Hilfe oder muss er oder sie für den Rest des Tages nach Hause gehen? Dann inspizieren wir den Stapler und die Waren. Ausgehend davon wird ein Vorfallsbericht direkt im System erfasst, der später historisch und bei Bewertungen für uns von Nutzen ist.“

Ist der Warenumschlag automatisch effizienter, wenn die Stapler mit hoher Geschwindigkeit gefahren werden?

„Überhaupt nicht. Einerseits besteht die Gefahr von Erschütterungen und Kollisionen, andererseits können die Waren bei hohen Geschwindigkeiten möglicherweise nicht optimal gehandhabt werden. Mit connect können wir das messen. Wir können die Produktivität bei einer bestimmten Geschwindigkeit messen, dann die Geschwindigkeit der Stapler verringern und nach einer gewissen Zeit noch einmal messen. Wenn wir die Geschwindigkeit um wenige Kilometer pro Stunde verringern, dürfte das kaum die Produktivität beeinträchtigen. Das bedeutet eine geringere Geschwindigkeit bei gleicher Produktivität, was sich positiv auf die Wirtschaftlichkeit und die Sicherheit auswirkt.“

Bevor der Fahrer Zugang zu einem Stapler erhält, wird immer die tägliche Einsatzprüfung durchgeführt, die über ein am Stapler angebrachtes Lesegerät erfolgt.

Wertvoll für die Wirtschaftlichkeit

„Wenn alle verfügbaren Funktionen installiert sind, erhalte ich einen vollständigen Überblick über die gesamte Flotte. Ich kann sehen, welche Fahrer über eine Berechtigung für bestimmte Stapler verfügen, und kann, wie bereits erwähnt, bei Bedarf die Geschwindigkeit der Stapler anpassen. Außerdem erhalte ich alle nötigen Berichte, um die aktive Fahrzeit und Auslastung der Stapler zu sehen oder um zu sehen, für welchen Anteil der Arbeitszeit sie rückwärts und vorwärts gefahren wurden, ob Batterien rechtzeitig gewechselt wurden, und vieles mehr“, erklärt Pierre.

„Ausgehend von den Berichten kann ich dann entscheiden, ob die Flotte optimal an unsere Arbeit angepasst ist. Sind es zu wenige oder zu viele Stapler, und benötigen wir mehr Stapler von einem bestimmten Typ? Die Berichte sind ein wertvolles wirtschaftliches Werkzeug, wenn ich den Aufbau der Flotte und etwaige Investitionen plane. Im Moment haben wir eine optimale Flotte, aber das kann sich natürlich ändern.“

Auf die Frage, was die Fahrer von connect halten, antwortet Pierre:

„Wir haben das System getestet und sie wissen, worum es geht. Ich habe keinen Widerstand festgestellt, eher im Gegenteil. Mit connect werden Berechtigungsanforderungen erfüllt und dank der Verringerung von Kollisionen und Erschütterungen und einer ruhigeren Fahrweise wird die Sicherheit noch weiter verbessert. Mein Eindruck ist, dass alle verstehen und zu schätzen wissen, was es für ihre Arbeit und Sicherheit bedeutet.“

Ein Linde-Flurförderzeug im Betrieb von DB Schenker.

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