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Rack Protection Sensor von Linde Material Handling
Rack Protection - Der innovative Regalanfahrschutz

Anfahrschutz für Regale

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Rund 90 Prozent der Regalschäden in Lagern werden durch Stapler verursacht (vgl. Sifa, Stand 2017). Vor allem beim Ein- und Auslagern in den oberen Regalebenen muss der Fahrer seine ungeteilte Aufmerksamkeit auf die Palette richten. Dabei gleichzeitig unten auf den Abstand zum Regal zu achten, ist herausfordernd. Die Folge sind oft Kollisionen und Beschädigungen, die sich auf die gesamte Statik einer Regalanlage auswirken und mit hohen Reparaturkosten zu Buche schlagen. Um diese Risiken zu vermeiden, werden häufig teure Ramm- und Stützen-Schutzvorrichtungen an Regalsäulen angebracht, die im Laufe der Zeit allerdings auch unter Anfahrschäden leiden und zudem die unten gelagerte Ware nicht schützen.

Eine wesentlich effizientere Lösung ist die Ausstattung der Fahrzeuge mit dem Linde Rack Protection Sensor. Der innovative Regalanfahrschutz ersetzt die Augen des Fahrers auf Bodenniveau und bremst den Schubmaststapler automatisch ab, bevor er mit dem Regal kollidiert. Dadurch kann das Assistenzsystem Unfälle an tragenden Regalsäulen und auf dem Boden lagernder Ware verhindern, die Sicherheit im Lager erhöhen und Reparaturkosten sparen. Gleichzeitig entlastet der Rack Protection Sensor den Fahrer: Er kann sich voll und ganz auf präzises Ein- und Auslagern konzentrieren, was zu einer höheren Umschlagleistung beiträgt.

Manfred Martens, Betriebsleiter Lager Fertigware bei der Sopro Bauchemie GmbH
Linde ist auf mich zugekommen und hat gefragt, ob wir so etwas testen könnten: einen Anfahrschutz, der auf dem Gerät montiert ist, damit der Fahrer nicht direkt an den Regalrahmen anfahren kann und ihn mit dem Radarm beschädigt. Das haben wir probiert und für gut befunden.

Manfred Martens, Betriebsleiter Lager Fertigware – Sopro Bauchemie GmbH, Wiesbaden

Regalschäden vermeiden mit dem Rack Protection Sensor von Linde

Die Funktionen des Rack Protection Sensors auf einen Blick

Der intelligente Bremsassistent des Rack Protection Sensor von Linde Material Handling

Intelligenter Bremsassistent

Der Rack Protection Sensor wird ab einer Fahrgeschwindigkeit von weniger als 5 km/h aktiv. Innerhalb eines Radius von 5m erkennt er ein Hindernis – sei es eine Regalsäule oder eine auf der unteren Ebene lagernde Palette – und misst die Distanz zum Fahrzeug. Ist die Fahrgeschwindigkeit des Staplers beim gemessenen Abstand zu hoch, bremst der Rack Protection Sensor das Fahrzeug automatisch ab.

Proportionale Bremsung des Rack Protection Sensor von Linde Material Handling

Proportionale Bremsung

Der Rack Protection Sensor bremst das Fahrzeug proportional in Abhängigkeit vom Abstand zu einem Hindernis und der aktuellen Fahrgeschwindigkeit. Dadurch wird vermieden, dass das Fahrzeug abrupt zum Stehen kommt, was Fahrer oder Last gefährden könnte. Trotzdem ist das Schieben von Paletten mit den Radarmen möglich: Stellt der Sensor einen konstanten Abstand zur Palette fest, bremst der Rack Protection Sensor nicht.

Nutzung von Polarisationslicht-Sensoren zur Distanzmessung des Rack Protection Sensors von Linde Material Handling

Perfekte Sicht dank Polarisationslicht

Der Linde Rack Protection Sensor nutzt Polarisationslicht-Sensoren zur Distanzmessung. Diese Sensoren zeichnen sich auch bei schwierigen Sichtverhältnissen durch ihre hohe Präzision aus. Unabhängig von der Farbe des künstlichen oder natürlichen Lichts ist der rote LED-Punkt des Sensors gut sichtbar und bietet dem Fahrer zusätzliche Orientierung bei anspruchsvollen Lagermanövern.

Khalil Miri, Lagerleiter und Sicherheitsbeauftragter bei der RUG SEMIN GmbH, Langen
Der Staplerfahrer muss hier mehrere Paletten in die vierte Ebene einlagern, schaut nach oben und hat nach unten keine Sicht. Dabei passieren die meisten Unfälle. Dafür brauchen wir einen Assistenten, der den Stapler automatisch bremst.

Khalil Miri, Lagerleiter & Sicherheitsbeauftragter – RUG SEMIN GmbH, Langen

Video zum Rack Protection Sensor von Linde Material Handling

Die Vorteile des Linde Rack Protection Sensors im Überblick

Sicherheit

Der Rack Protection Sensor trägt bei Lademanövern in großen Hubhöhen zu einer sicheren Fahrweise bei.

Kosteneffizienz

Der Rack Protection Sensor reduziert Anfahrschäden und spart dadurch Kosten für Schutzsysteme an den Regalen und den Austausch beschädigter Lagersysteme. Er kann bei älteren Modellen nachgerüstet werden.

Präzision

Die speziellen Polarisationslicht-Distanzsensoren arbeiten auch bei schwierigen Lichtverhältnissen präzise und sind gut sichtbar.

Performance

Der Rack Protection Sensor bremst nur ab, wenn die Fahrgeschwindigkeit des Staplers beim gemessenen Abstand zu hoch ist. Dadurch erleichtert er das Ein- und Auslagern, während das Fahrzeug ansonsten freie Fahrt hat.

Normaler Anfahrschutz oder Rack Protection Sensor?

Kollisionen zwischen Gabelstaplern und Regalen sind in den meisten Lagern an der Tagesordnung. Um Schäden an den Regalstützen zu vermeiden, ist ein Anfahrschutz für die Eck- und Durchfahrtsbereiche vorgeschrieben. Diese Rammschutz-Elemente sind verhältnismäßig teuer und leiden schnell unter Anfahrtsschäden. Sie sind nicht in der Lage, unten gelagerte Ware zu schützen. Zusätzlich müssen nach Unfällen auch weitere Elemente überprüft und gegebenenfalls ausgetauscht werden. Um diesen Aufwand und diese Kosten zu minimieren, verlagert Linde Material Handling den Schutz vom Regal ans Fahrzeug: mit dem Rack Protection Sensor.

Regalsicherheit mit dem Rack Protection Sensor

Der Rack Protection Sensor hilft, Anfahrschäden an Regalen zu reduzieren, indem er Schubmaststapler automatisch abbremst, bevor sie mit einem Hindernis kollidieren. Hierfür erkennt er bei einer Geschwindigkeit unter 5 km/h Hindernisse in einem Radius von bis zu fünf Metern. Ist die Geschwindigkeit im Vergleich zur Distanz zu hoch, bremst der Rack Protection Sensor den Stapler je nach Geschwindigkeit früher oder später ab.

Der Rack Protection Sensor im Einsatz

Schutz von Regalen und Waren

Der innovative Regalanfahrschutz beschränkt sich nicht auf Regalecken, sondern verhindert auch, dass auf dem Boden stehende Ware beschädigt wird.

Verhinderung von Anfahrschäden

Indem der Rack Protection Sensor das Fahrzeug vor der Kollision abbremst, reduziert er Anfahrschäden.

Entlastung des Fahrers

Zudem entlastet der Rack Protection Sensor den Fahrer, der sich beim Ein- und Auslagern in großen Hubhöhen allein auf die Ware konzentrieren kann.

Warum ist ein Anfahrschutz nötig?

Täglich kommt es in Deutschland zu rund 145 Unfällen mit Flurförderzeugen, 50 davon mit Gabelstaplern. Um die Schäden durch Anfahrunfälle zu reduzieren, schreibt die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV) den Einsatz von Rammschutz-Vorrichtungen an Regalstützen und in gefährdeten Bereichen vor. Ohne Anfahrschutz kommt die Versicherung im Schadensfall womöglich nicht für entstandene Schäden auf. Diese und weitere Maßnahmen zur Erhöhung der Sicherheit im Lager sind in der DGUV Information 208-043 „Sicherheit von Regalen“ zusammengefasst. Als aktives Sicherheitssystem fällt der Rack Protection Sensor nicht unter die DGUV-Vorgabe. Er ist aber eine sinnvolle Ergänzung, um Regale und gelagerte Ware zu schützen.

FAQ - Häufig gestellte Fragen zum Anfahrschutz für Stapler

Wann ist ein Anfahrschutz verpflichtend?

Ein konventioneller Anfahrschutz ist an den Eckbereichen und Durchfahrten ortsfester Regale verpflichtend, die mit Gabelstaplern und anderen frei fahrenden Fördermitteln be- oder entladen werden. Zu beachten ist dabei, dass ein Anfahrschutz allein keinen vollständigen Schutz vor eventuellen Schäden bietet. Durch den zusätzlichen Einsatz des Rack Protection Sensors lässt sich die Gefahr eines Schadens allerdings minimieren.

Wo und wie muss der Anfahrschutz angebracht werden?

Gemäß DGUV muss ein Anfahrschutz mindestens 30 Zentimeter hoch sein, die DIN EN 15 512 schreibt eine Höhe von 40 Zentimetern vor. Die Schutzvorrichtungen müssen eine gelb-schwarze Warnmarkierung haben und dürfen nicht an dem Regal selbst, sondern am Boden oder einer Wand befestigt sein.

Welche Arten von Anfahrschutz gibt es?

  • Für Regale eignen sich Rammschutz-Profile in L-Form, sogenannte Anfahrschutz-Winkel.
  • Für Rohre an der Wand sind U-Profile sinnvoller.
  • Um Verkehrswege zu trennen, empfehlen sich Rammschutzgeländer, R-Planken oder -Bügel, die auch mit einem Unterfahrschutz versehen werden können.